X
Kundenzufriedenheit
Bei MICROSENS hat die Zufriedenheit unserer Kunden für uns oberste Priorität. Sie werden uns helfen, noch besser zu werden!
Jetzt starten
Referenz

HATTINGEN SETZT IN SCHULEN AUF FTTO MADE IN GERMANY - FRÜHER GLASFASERAUSBAU SCHAFFT BESTE VORAUSSETZUNGEN FÜR DIGITALISIERUNG

In Hinblick auf die Digitalisierung der Schulen ist Hattingen ein Musterbeispiel: Sämtliche Klassenräume und Büros aller dreizehn Schulen der schönen Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis sind seit mehreren Jahren direkt über Glasfasernetz angebunden. Dank der zukunftssicheren Fiber To The Office (FTTO)-Technologie erfolgt der Anschluss der Endgeräte weiterhin kosteneffizient über Standardschnittstellen in Kupfertechnologie. Die frühe Investition in den Infrastruktur-Ausbau und das Management des Netzes in Eigenregie zahlen sich für die Stadt mehrfach aus: Auf pädagogischer Ebene lassen sich moderne Technologien einsetzen, die Schulverwaltung arbeitet effizienter und die IT kann sich auf die Optimierung der Anwendungen fokussieren. Die Zusammenarbeit mit MICROSENS als deutschem Hersteller mit Produktion im nahegelegenen Hamm vereinfachte die Installation der Netzwerk-Technologie.

FÖRDERUNG SINNVOLL GENUTZT

2015 legte die nordrheinwestfälische Landesregierung zusammen mit der NRW.BANK das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ auf, um die kommunale Schulinfrastruktur zu sanieren, zu modernisieren und auszubauen. In Hattingen war schnell klar: Wir nutzen die Chance, eine durchgängige, zukunftsorientierte Glasfaserlösung in unseren Schulen zu realisieren. Allerdings war den Verantwortlichen bewusst, dass es in den Räumen selbst eine Umsetzung auf RJ-45 Kupferschnittstellen geben musste, um die Kompatibilität mit allen gängigen IT-Endgeräten zu gewährleisten. Das Team evaluierte die Technologien verschiedener Hersteller, wie Leslie Leite, Fachinformatiker und Leiter des Schul-IT-Teams sich erinnert: „Die
MICROSENS Switches überzeugten klar durch ihr kompaktes Design und ihre Flexibilität. Besonders erfreulich fanden wir, dass das von uns technisch favorisierte Produkt in NRW entwickelt und produziert wurde.“

Von Anfang an stand fest, dass sowohl die Grundschulen als auch die weiterführenden Schulen von der neuen Technologie profitieren sollten. Im ersten Schritt wurden alle Schulgebäude über Glasfaser an das Rechenzentrum angeschlossen. Für die LWL-Verkabelung innerhalb der Gebäude beauftragte die Stadt mehrere lokale Handwerksbetriebe, die sich zum Teil eigens für das Projekt weitergebildet hatten. Sie ersetzten sukzessive in den Sommerferien die vorhandene strukturierte Kupferverkabelung mit entsprechenden Glasfasern in den Gebäuden und installierten die Micro Switches.

STRUKTURIERTES VORGEHEN ZAHLT SICH AUS

Heute sind in Hattingen mehr als 500 Gigabit Ethernet Micro Switches in den Klassenräumen und Büros im Einsatz. Die vollen 10 Gigabit, die in allen Räumen verfügbar wären, werden aktuell schon in Räumen mit hohem Datenübertragungsbedarf
genutzt. In einigen Aulen und IT-Räumen wurden bereits Micro Switches mit 10 Gigabit Ethernet in Kombination mit mehreren Access Points installiert. Sämtliche Komponenten sind kategorisiert und systematisch den jeweiligen Strukturen zugeordnet. Gerade dieses systematische Vorgehen hat sich ausgezahlt, davon ist Leslie Leite überzeugt: „MICROSENS hat uns vorgeschlagen, den bestellten Switches gemäß unserer Planung schon vor ihrer Installation eindeutige Kennungen zu geben. Anhand einer vor uns erstellten Liste wurden die Switches bereits vor der Auslieferung konfiguriert und mit einem entsprechenden Aufkleber versehen. Unsere Dienstleister mussten die Komponenten nur noch per Plug-and-Play installieren. Das hat uns wertvolle Zeit gespart.“

Das IT-Team integrierte anschließend alle Komponenten im zentralen Netzwerk Management System NMP Professional von MICROSENS. Dort werden sie seither vom Schul-IT-Team überwacht. Eine deutliche Arbeitserleichterung wie Leslie Leite erklärt: „Wir können jeden Switch individuell konfigurieren, die Updates aber einheitlich zentral steuern. Im Vergleich zu anderen Anbieter lässt sich die Managementkonsole hervorragend anwenden.“

ZENTRALE KOMPETENZ INDIVIDUELL AUSGESTALTET

Basierend auf der einheitlichen Infrastruktur aus Glasfaser, Micro Switch und Access Points konnte das Team ein standardisiertes Schul- IT-Konzept umsetzen: In allen Hattinger Schulen sind Verwaltungsnetz und pädagogisches Netz voneinander strikt getrennt. In den Klassenräumen sind WLAN Access Points direkt an die Micro Switches angebunden und werden über die Power over Ethernet Funktion mit Strom versorgt. Der dafür vorgesehene Port ist eigens so verbaut, dass er sich im Kabelkanal befindet und so zusätzlich geschützt ist. Die einzelnen Bereiche des jeweiligen Schulnetzes sind aus Sicherheitsgründen konsequent in eigene VLANs untergliedert.

Zur Verwaltung der Zugangsberechtigungen und dem Identitätscheck
nutzen die Schulen eine einheitliche Verwaltungsplattform für das Pädagogische Netz. Hierüber können die Schulen ihre individuellen Regeln umsetzen; ein öffentliches WLAN ist dabei nicht vorgesehen. Die Schülerinnen und Schüler können an einigen Schulen dennoch ihre eigenen Geräte mitbringen und sich mit ihrer pädagogischen zentralen Kennung anmelden. Sobald der jeweilige Lehrende die Nutzung der Geräte für ein Projekt freigibt, kann das Gerät in das dafür bestimmte WLAN (Bring your own device-Netz) eingebucht werden.

BESTE VORAUSSETZUNGEN FÜR DIGITALEN FORTSCHRITT

Neben der effizienteren Verwaltung des Netzwerks bringt die Standardisierung in Hattingen auch für die Menschen, die es täglich nutzen, deutliche Vorteile: So ist ein Schulwechsel in Hattingen - zumindest in Hinblick auf die Technik - einfach zu bewältigen. Lehrende, die wechseln, finden sich sofort in der IT zurecht. Zudem sind die Einstiegshürden bei der Einführung neuer Technologien gesunken. Ob elektronische Tafeln oder Tablet-Klassen, in Hattingen ließen sich die Konzepte deutlich schneller umsetzen als an Schulen mit einer schlecht ausgebauten Netzwerkstruktur.

Insgesamt kann die Schul-IT Veränderungen schnell umsetzen. Die IT-Experten haben zahlreiche Skripte vorbereitet, um Konfigurationsänderungen an mehreren Micro Switches automatisiert vornehmen zu können. Im fertigen Skript werden die erforderlichen Parameter eingegeben und automatisiert an alle betroffenen Micro Switches versendet. Ein Vorteil, den Leslie Leite aus seiner langjährigen Erfahrung zu schätzen weiß: „Schulen sind sehr dynamisch, Räume werden für andere Zwecke genutzt, in einem Raum sollen Tablet-Klassen unterrichtet werden oder ein neues VLAN für eine dedizierte Anwendung eingerichtet werden. All dies können mit den MICROSENS Switches schnell und einfach remote steuern. Diese Flexibilität zusammen mit den Sicherheitsfeatures und der Zuverlässigkeit der Komponenten schätzen wir sehr.“

Bildergalerie

Über MICROSENS

Informationen über Glasfaserverbindungen zu übertragen, bringt zahlreiche Vorteile. Das erkannte die MICROSENS GmbH & Co. KG schon sehr früh. Als einer der Pioniere entwickelt und produziert das Unternehmen seit 1993 leistungsfähige Kommunikations- und Übertragungssysteme in Deutschland. Individuell abgestimmt auf die Anforderungen unterschiedlicher Nutzungsbereiche und eingebettet in umfassende Konzepte für einzelne Branchen. Vor allem aber nah am Kunden. Technische Herausforderungen aus Kundenprojekten fließen direkt in die Produktentwicklung ein. So entstehen IP-basierte Automationslösungen für moderne Gebäude, kosteneffiziente Netzwerkkonzepte für den Büro- und Arbeitsplatzbereich, robuste und ausfallsichere Lösungen für industrielle Umgebungen, optische Transportsysteme für zukunftsorientierte Weitverkehrsnetze und die effiziente Kopplung von Standorten und Rechenzentren.