X
Kundenzufriedenheit
Bei MICROSENS hat die Zufriedenheit unserer Kunden für uns oberste Priorität. Sie werden uns helfen, noch besser zu werden!
Jetzt starten

Schluss mit Lippenbekenntnissen: Digitale Souveränität beginnt mit IT-Technologie aus europäischer Produktion

Hamm, 20.5.2026 – Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage ist die Diskussion um die digitale Souveränität Europas in vollem Gang. Laut der aktuellen Lünendonk Studie zur Digitalen Souveränität sehen 96 Prozent der Unternehmen selbst nach einer Entspannung der geopolitischen Lage akuten Handlungsbedarf. Unternehmen und Organisationen suchen nach resilienten Möglichkeiten, sensitive Daten dauerhaft zu schützen und sich weniger abhängig zu machen von einzelnen globalen Konzernen. Die Gründe liegen auf der Hand: Eine von Bitkom veröffentlichte Studie zur Digitalen Souveränität ermittelte, dass mehr als 90 Prozent aller Endgeräte in der IT importiert werden. Für Frank Konrad, Geschäftsführer der MICROSENS GmbH & Co. KG, müssen jetzt Zeichen gesetzt werden: „Digitale Souveränität beginnt auf Netzwerkebene. Wir sollten insbesondere in kritischen Anwendungen in Europa verstärkt auf eigene Hardware setzen.“ 

 

‚Made in Germany‘ punktet im Ausland 
MICROSENS entwickelt und produziert seit der Gründung des Unternehmens Komponenten für IP-basierende Netzwerke in Hamm/Westfalen. Interessanterweise spielte die Produktion „made in Germany“ in den vergangenen Jahren häufiger im Ausland eine ausschlaggebende Rolle als im Inland. Frank Konrad erklärt dazu: „Unsere Komponenten sind weltweit an kritischen Orten im Einsatz – vom Ali Jebel Hafen in Dubai über den Tocumen Flughafen in Panama, dem verkehrsreichsten Flughafen Zentralamerikas, bis zum neuen Flughafen-Terminal in Wrocław. Überall dort, wo die Anforderungen an Zuverlässigkeit und Qualität am höchsten sind. In Deutschland stand das Argument, dass wir hier entwickeln und fertigen, gerade bei größeren Unternehmen häufig nicht an erster Stelle. Diese Erfahrungen höre ich auch regelmäßig von anderen mittelständischen deutschen Unternehmen aus dem Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW).“

Digitale Souveränität auf allen Ebenen 
Betrachtet man die Ergebnisse der Lünendonk Studie müsste sich diese Erfahrung in den kommenden Monaten und Jahren signifikant ändern: 95 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie ihre Abhängigkeiten in den Lieferketten von IT-Produkten reduzieren wollen. In Hinblick auf die Beschaffung von IT-Netzwerkkomponenten ist hier durchaus noch Potenzial: 62 Prozent der in der Bitkom Studie befragten Unternehmen gaben an, ihre IT- und Kommunikationshardware zu importieren. Um digital souverän zu werden, gilt es, die europäische Technologiebranche zu stärken – auf allen Ebenen, wie Frank Konrad sagt: „Mit der Entwicklung und Produktion von IT-Komponenten in Europa stellen wir sicher, dass nicht das gesamte Know-how abfließt. Allerdings benötigen wir das Wissen und die Fertigungskapazitäten auf allen Ebenen. Die zeitnahe Umsetzung des European Chips Act ist aus unserer Sicht entscheidend, um wirklich souverän zu werden.“ 

Deutschland am Scheideweg
Die Analysten von Deloitte sehen gerade in Deutschland enormes Potenzial. Das Beratungsunternehmen skizziert in einem Grundsatzpapier zur Zukunft der deutschen Technologieindustrie vier Szenarien für 2035. Laut Meinung der Analysten steht Deutschland aktuell an einem Scheideweg. Ob sich die deutsche Technologiebranche bis 2035 an die digitale Spitze setzen kann oder sich direkt in einen digitalen Abstiegskampf katapultiert, entscheidet sich jetzt. 

Für Frank Konrad sind die Szenarien mehr als theoretische Überlegungen: „Dem deutschen Mittelstand geht es aus meiner Sicht nicht darum, digital nationalistisch zu sein. Wir müssen politisch und unternehmerisch verlässliche Grundlagen schaffen, um auch weiterhin am Standort Deutschland Technologie zu entwickeln. Eine Diversifizierung der verwendeten IT-Technologie und die bewusste Entscheidung für IT-Produkte aus Europa, stärkt unsere Souveränität kurzfristig und schafft die Voraussetzung die digitale Spitze zu erreichen.“

Fokus kritische Infrastruktur
Gut ausgebaute Glasfasernetze und die IP-basierende Datenübertragung sind eine ideale Grundlage für sichere und zuverlässige Kommunikationsnetzwerke. Gerade im Bereich der kritischen Infrastruktur müssen die eingesetzten Produkte hohe Anforderungen erfüllen. Um sichere Netzwerke aufzubauen - beispielsweise zur Videoüberwachung oder Steuerung von Anlagen in Außenbereichen für Flughäfen, Bahnstrecken oder Stromnetze, sind robuste und zuverlässige Netzwerkkomponenten entscheidend. Deutsche Anbieter wie MICROSENS entwickeln gezielt leistungsstarke Technologie für diese Anwendungsbereiche. Frank Konrad ist überzeugt: „Noch gibt es in Deutschland viele verantwortungsbewusste Unternehmen, die technologisch herausragende Produkte anbieten. Es lohnt sich, bewusst danach zu suchen und Technologien zu vergleichen. Nur wenn wir unsere Anbieter stärken, erreichen wir kurzfristig und erhalten langfristig unsere digitale Souveränität.“

Bildergalerie

Über MICROSENS

Informationen über Glasfaserverbindungen zu übertragen, bringt zahlreiche Vorteile. Das erkannte die MICROSENS GmbH & Co. KG schon sehr früh. Als einer der Pioniere entwickelt und produziert das Unternehmen seit 1993 leistungsfähige Kommunikations- und Übertragungssysteme in Deutschland. Individuell abgestimmt auf die Anforderungen unterschiedlicher Nutzungsbereiche und eingebettet in umfassende Konzepte für einzelne Branchen. Vor allem aber nah am Kunden. Technische Herausforderungen aus Kundenprojekten fließen direkt in die Produktentwicklung ein. So entstehen IP-basierte Automationslösungen für moderne Gebäude, kosteneffiziente Netzwerkkonzepte für den Büro- und Arbeitsplatzbereich, robuste und ausfallsichere Lösungen für industrielle Umgebungen, optische Transportsysteme für zukunftsorientierte Weitverkehrsnetze und die effiziente Kopplung von Standorten und Rechenzentren.