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Broschüre Data Center Interconnect

Diese Broschüre gibt einen Überblick über unsere Lösungen für den Bereich Data Center.

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Auf dem Weg zur „Zero-Downtime“

Optical Transport als Basis für ein modernes Disaster-Revovery-Management und die Kopplung von Speichersystemen

Die hohe Abhängigkeit gegenüber ständig verfügbaren IT-Systemen im Geschäftsalltag sowie gesetzliche Konformitätsregelungen und den damit verbundenen strikten Prüfkriterien haben dazu geführt, dass das traditionelle Konzept eines einzelnen, zentralisierten Rechenzentrums zunehmend infrage gestellt wird. Denn die aus ITIL, Sarbanes-Oxley, HIPAA sowie aus Basel II und dem KonTraG resultierenden engen Korridore für Systemverfügbarkeit und Wiederanlaufzeiten sind oftmals nur noch durch geografisch verteilte Rechenzentren zu leisten.

Notfallmanagement und erweiterte Redundanzkonzepte

Lokale Gefährdungslagen wie Erdbeben, Großbrände oder andere Arten von höherer Gewalt können den Datenbestand eines Rechenzentrums bedrohen und damit die Existenzfähigkeit eines gesamten Unternehmens in Frage stellen. Um im Rahmen des präventiven Notfallmanagements auf derartige Krisen vorbereitet zu sein, hat sich in den letzten Jahren das Prinzip der Georedundanz entwickelt. Zur Zeit existieren verschiedene Konzepte zur georedundanten Ausfallsicherheit. Ob Zwillingsrechenzentrum, Disaster Recovery Center oder SAN-to-SAN Datenreplikation - eines haben alle Konzepte gemeinsam: Ohne eine entsprechend leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur ist keines dieser Konzepte umsetzbar.

Optisches Multiplexing für die fortschrittliche RZ-Kopplung

Die optischen Übertragungsplattformen von MICROSENS verbinden geringe Latenzzeiten mit vollkommener Protokolltransparenz. Damit bilden sie die perfekte Basis für die Anbindung von Ausweichrechenzentren, verteilten Datenbanken und Remote-Storage. Denn herkömmliche Layer-3-basierende WAN/MAN-Vernetzungslösungen sind aufgrund von dynamischen Routen und schwankender Latenzzeiten nicht mehr geeignet, die Herausforderungen moderner Rechenzentren mit entsprechend hohem Virtualisierungsgrad abzubilden. Fortschrittliche Disaster-Recovery-Technologien, wie etwa die Echtzeit-Migration von virtuellen Maschinen, erfordern eine standortübergreifende Aufrechterhaltung von Broadcast- und Spanning-Tree-Domänen. Damit ist sichergestellt, dass geschäftskritische Applikationen im Schadensfall übergangslos von Standort zu Standort übertragen werden können und Anwendern so nahezu unterbrechungsfrei zur Verfügung stehen.

Fibre Channel und WDM - Trennung von Storage- und Nutzdaten ohne Zusatzstrecken

Obwohl sich TCP-gekapselte SAN-Protokolle wie FCoE (Fibre Channel over Ethernet), iSCSI und AoE (ATA over Ethernet) auf dem Vormarsch befinden, beherrscht im Rechenzentrumsumfeld immer noch eine maßgebliche Technologie den Markt: Fibre Channel. Diese bietet eine hohe Zuverlässigkeit, besitzt im Vergleich zu Ethernet-basierenden Protokolltypen einen geringen Overhead sowie eine niedrige Bitfehlerhäufigkeit. Aktuelle Lösungen beherrschen Durchsatzraten von bis zu 16 GBit/s mit einer mehrstufigen Rückwärtskompatibilität. Das WDM-Verfahren ist in vielfacher Hinsicht eine perfekte Basis für die Übertragung von Fibre Channel, da es die getrennte Übertragung von Nutz- und Storage-Daten ermöglicht, ohne dass zusätzliche Strecken für die Trennung von Diensten angemietet werden müssen. Auch in puncto Latenzzeiten ergänzen sich die Technologien: Da gerade bei der synchronen Übertragung von Fibre Channel wichtige Ethernet-typische Transportmechanismen fehlen, kommt den Latenzzeiten speziell im Long-Haul-Bereich eine hohe Bedeutung zu. Denn sie haben unmittelbare Auswirkungen auf Link-Performance, Datenkonsistenz und Speicherzuverlässigkeit. Das Ultra-Low-Latency Design der MICROSENS Übertragungsplattform gewährleistet durch optimierte Single-Chip-Muxponder eine stabile Übertragung von Speicherdaten auch über hohe Distanzen.