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In Höchstgeschwindigkeit durch Passau: Telepark bietet sicheres Glasfasernetz für alle

Copyright: koeberl doeringer architekten

„Think global – act local“ – Unter diesem Motto bietet Telepark Passau vielfältige Telekommunikationsleistungen für Privat- und Geschäftskunden. Der regionale City-Carrier baute seit der Gründung 1998 kontinuierlich ein Glasfasernetz aus, das höchsten Anforderungen entspricht: Haushalte können Datenübertragungsraten bis zu 250 Mbit/s buchen, Firmen wählen aus unterschiedlichen Telefonie-, Internet- oder Housing-Angeboten – und das alles bei einer Verfügbarkeit des Netzes von bis zu 99.9 %. Da liegt es auf der Hand, dass die Netzsicherheit bei dem hundertprozentigen Tochterunternehmen der Stadtwerke Passau GmbH oberste Priorität hat.
Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die sogenannte Geo-Redundanz: Telepark betreibt einen zweiten Serverstandort, der bei einem Ausfall im Hauptrechenzentrum dessen Hauptaufgaben übernehmen könnte. Im aktiven Betrieb arbeiten die Dienste verteilt an beiden Standorten. Zur Kopplung der Rechenzentren entschied sich das Unternehmen für modulare CWDM-Lösungen der MICROSENS GmbH & Co. KG.

Vernetzte Sicherheit
Schon heute verfügt Telepark Passau als regionaler Carrier über ein Glasfasernetz mit ca. 170 km Trassenlänge. Der flächendeckende Ausbau in ganz Passau wird in den kommenden Jahren bedarfsorientiert fortgeführt werden. Herzstücks des Netzes ist der Backbone, der mit SDH- und IP-Komponenten betrieben wird. Weit über 2000 - Privatkunden sowie mehrere hundert Unternehmen nutzen die Infrastruktur, und die Zahl steigt täglich an. Damit wachsen auch die Anforderungen an die Übertragungstechnik. Vor allem die zuverlässige Funktion des Netzes steht für die Kunden dabei an oberster Stelle. Die geographische Trennung des zweiten Serverstandorts von der Zentrale ist dabei unerlässlich, gleichzeitig soll diese aber die Performanz des Netzwerks nicht beeinflussen.

Vervielfachte Kapazität
Telepark Passau entschied sich zur Kopplung der beiden Lokationen für das Wellenlängenmultiplexing oder konkret: für Coarse Wave Division Multiplexing (CWDM). Das optische Multiplex-Verfahren ermöglicht es dem niederbayerischen Citycarrier, die Kapazität seiner vorhandenen Glasfaserstrecken kostengünstig zu vervielfachen. Durch die parallele Übertragung mehrerer Wellenlängen über ein Faserpaar werden Übertragungsleistungen von mehreren Hundert Gigabit/s erreicht, ohne dass  zusätzliche  Glasfaserstrecken  benötigt  werden. Bezüglich der Komponenten legte Matthias Weindler, Netzwerk-Spezialist bei Telepark, besonderen Wert auf die Zuverlässigkeit der Systeme: „Ideal sind Geräte, bei denen man nach Jahren vorbeigeht und feststellt, dass sie über die Jahre ohne Probleme immer noch laufen“, erklärt der IT-Experte schmunzelnd. Positive Erfahrung dieser Art machte er schon seit einigen Jahren mit Medienkonvertern der MICROSENS. Für ihn war das der Grund, die xWDM-Lösungen des deutschen Herstellers genauer zu betrachten. 

Vereinfachte Bedienung
Die Systeme der MICROSENS Optical Transport Platform überzeugten Telepark Passau sofort: Sie lassen sich einfach und schnell über eine einheitliche Management-Software konfigurieren. Sowohl die Administration als auch die langfristige Wartung der Komponenten wird durch optimierte Einstellmöglichkeiten vereinfacht. Darüber hinaus eignet sich der modulare Aufbau der Systeme ideal für die Anwendung bei dem Citycarrier. Die Chassis lassen sich je nach Bedarf individuell mit unterschiedlichen Modulen bestücken, die jederzeit ergänzt oder ausgetauscht werden können. Matthias Weindler erklärt: „Wir konnten sogar ein vorhandenes MICROSENS Chassis nutzen, da die darin ursprünglich genutzten Medienkonverter weitestgehend überflüssig waren. Wir sparten damit wertvollen Platz im Rack und Umbauzeiten, da wir nur die neuen CWDM-Karten in Betrieb nehmen mussten.“

Verlässliche Technik
Die beiden Standorte sind heute über zwei ringförmig aufgebaute Datenverbindungen gekoppelt. Die Redundanzstrecke nutzt aus Sicherheitsgründen eine andere Trasse und ist aus diesem Grund ein wenig länger. Auf den beiden Glasfasern laufen vielfältige Dienste, denen eine Bandbreite von - in Summe - zwischen 90 und 100 Gbit/s zur Verfügung steht. Die meisten Systeme lassen sich über integrierte Module, sogenannte SFPs, einfach über CWDM koppeln. Alternativ besteht immer die Möglichkeit, einen Medienkonverter einzusetzen. Diesen Weg wählte Telepark für die Storage Systeme von EMC, die ebenfalls über CWDM Daten austauschen. „Unsere Fragen dazu beantworteten uns die Berater von MICROSENS immer kurzfristig und kompetent. Der Service des deutschen Herstellers ist wirklich hervorragend“, äußert sich Matthias Weindler. Diese Zufriedenheit spiegelt sich auch darin wider, dass er seinem Kollegen Sebastian Krückl, der als Projektleiter für die Vernetzung eines neuen Telepark Gebäudes verantwortlich ist, den Hersteller gerne weiterempfahl. Zusammen mit SKM Skyline installierte Telepark Passau mittlerweile auch im LAN-Bereich MICROSENS Produkte: Sämtliche Bodentanks des Neubaus wurden mit praktischen FTTO-Installationsswitches ausgerüstet.