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Produktbrochüre - Medical Switch mit TP-Uplink und PoE

Die folgende Broschüre gibt Ihnen einen Überblick über den Medical Switch mit TP-Uplink und optionaler Speisung über PoE.

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Produktbrochüre - Medical Switch mit LWL-Uplink

Broschüre über den Gigabit Ethernet Medical Switch mit Glasfaser-Uplink.

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MOPP - Means of Patient Protection

MOPP ist ein Maß für den Schutz eines Patienten vor einem elektrischen Schlag. Erreicht wird dieser Schutz durch konstruktive Maßnahmen wie beispielsweise die Isolierung elektrischer und elektronischer Geräte. Ein MOPP steht dabei für eine einfache Isolierung, zwei MOPP für eine doppelte oder verstärkte Isolierung mit einer Durchschlagfestigkeit von 4.000 Volt (4 kV). Festgelegt ist dies in der internationalen Norm IEC 60601-1, die in der Europäischen Union als EN 60601-1 übernommen wurde.

Produktseite Gigabit Ethernet Medical Micro-Switch

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Sichere Netzwerktechnik für medizinische Einrichtungen

Mit dem Medical Switch setzt MICROSENS neue Maßstäbe in puncto Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit für Datennetze in der Medizintechnik, Krankenhäusern und Praxen. Das Gerät übertrifft die strengen Vorgaben an die elektromagnetische Verträglichkeit. Die Netzwerk-Anschlüsse sind durch spezielle Isolatoren galvanisch entkoppelt, um Patienten und Geräte vor Fehlerströmen aus dem Netz zu schützen. Für die besonders hohen Anforderungen an die Netzwerksicherheit im medizinischen Umfeld bietet der Medical Switch weitreichende Sicherheitsmerkmale, damit vertrauliche Daten auch vertraulich bleiben. Der Medical Switch baut auf der bewährten dezentralen Netzwerkarchitektur auf, deren Wirtschaftlichkeit von unabhängigen Gutachten und in zahlreichen Projekten nachgewiesen wurde.

TOP FEATURES

■ Sicherheit für Patienten und medizinische Einrichtungen durch vier galvanisch getrennte 10/100/1000 Mbit/s-Anschlüsse mit integrierten Netzwerkisolatoren

■ Übertrifft die strengen Anforderungen nach EN 60601-1 / IEC 60601-1 (min. 4 kV) für medizinische elektrische Geräte

■ Erfüllt die Anforderungen an den Patientenschutz mit 2 MOPP

■ Optional externe medizinische Stromversorgung mit zusätzlichem Schutz

■ Höchste Netzverfügbarkeit durch zwei Gigabit-Uplinks

■ Geeignet für HL7- und HIPAA-Anwendungen

■ Maximale Performance und Ausfallsicherheit durch praxisbewährte, robuste Elektronik

■ Oberfläche aus robustem Kunststoff für effektive Reinigung und Desinfektion, antibakterielle Beschichtung

■ Hohe Wirtschaftlichkeit durch unabhängige Gutachten belegt

■ Investitionsschutz durch leistungsfähige, zukunftssichere Glasfaserleitungen

Datentechnik für die Medizin
Krankenhäuser und Praxen stellen besonders hohe Anforderungen an die Datentechnik. IT-basierte Diagnose- und Behandlungssysteme erzeugen enorme Datenmengen, die übertragen, analysiert, bearbeitet und gespeichert werden müssen. Diese Daten müssen jederzeit abrufbar sein, in Notfällen ebenso wie bei der immer weiter verbreiteten mobilen Visite. Beim Patienten-Monitoring müssen die Daten zuverlässig erfasst, interpretiert und weitergeleitet werden. Modernste Technik sorgt für einen zuverlässigen Betrieb in der medizinischen Versorgung und der Pflege. E-Health – das computergestützte Gesundheitswesen – ist längst Realität. Auch außerhalb von Diagnose und Behandlung nimmt die Menge der zu übertragenden Daten kontinuierlich zu. Ein moderner Krankenhausbetrieb ist auf moderne Datentechnik angewiesen, wenn er den immer härteren Forderungen von Effizienz und Wirtschaft-lichkeit bei gleichzeitig weiter steigendem Versorgungsniveau erfolgreich begegnen will. Dies gilt sowohl für das medizinische Netz als auch für die Verwaltung mit ihren zahlreichen Büroräumen. Dazu kommen die gestiegenen Ansprüche an Komfort und Unterhaltung seitens der Patienten, die auf WLAN, IP-TV, Internet und Telefon in gewohnter Qualität nicht verzichten möchten.

„Das Netz muss laufen!“
Das Datennetz gehört zu den kritischen Infrastrukturen, die nicht ausfallen dürfen. Das erfordert zuverlässige, robuste Geräte und redundante Verbindungen für eine erhöhte Ausfallsicherheit. Die Glasfaserleitungen, über die der Medical Switch mit dem Datennetz verbunden sind, sind unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen und verursachen selbst keinerlei Probleme mit dem Potenzialausgleich. Über eine optionale zweite, redundante Netzwerkverbindung bleibt der Medical Switch und die von ihm versorgten Geräte selbst bei vollständigem Ausfall eines Links mit dem Netzwerk verbunden – bei voller Performance! Für noch höhere Ausfallsicherheit können die beiden Glasfaseranschlüsse mit zwei verschiedenen Leitungen über getrennte Leitungswege angebunden werden.

Erhöhte Sicherheitsanforderungen im medizinischen Umfeld
Sicherheit und Schutz der Patienten haben oberste Priorität bei medizinischen Geräten . Der Medical Switch von MICROSENS übertrifft die strengen Vorgaben an die elektromagnetische Verträglichkeit und erfüllt alle gesetzlichen und normativen Anforderungen. Seine Anschlüsse sind von der Switch-Elektronik und der Datennetz-Verkabelung galvanisch getrennt, um Patienten vor Fehlerströmen aus dem Netz zu schützen. Die Oberfläche des Medical Switch aus robustem Kunststoff erlaubt eine effektive Reinigung und Desinfektion und ist optional mit einer antibakteriellen Beschichtung erhältlich. Für die besonders hohen Anforderungen an die Netzwerksicherheit im medizinischen Umfeld bietet der Medical Switch weitreichende Sicherheitsmerkmale, damit vertrauliche Daten auch vertraulich bleiben.

Wirtschaftlichkeit
Wirtschaftliche Lösungen sind gefragt, um den Kostendruck, der auf dem Gesundheitswesen lastet, zu bewältigen. Der Medical Switch von MICROSENS baut auf der bewährten dezentralen Netzwerkarchitektur auf, deren Wirtschaftlichkeit von unabhängigen Gutachten und in zahlreichen Projekten nachgewiesen wurde. Moderne, dezentrale Netze auf der Basis leistungsfähiger Glasfasern zeichnen sich durch niedrige Errichtungskosten (CAPEX) und besonders niedrige Betriebskosten (OPEX) im Vergleich zu herkömmlichen Netzen mit Kupferleitungen aus. So hat beispielsweise eine Studie der unabhängigen WIK Consult GmbH nachgewiesen, dass dezentrale glasfaserbasierende Datennetze bereits ab einer Größe von 200 Anwendern deutliche Kostenvorteile bieten. Mit zunehmender Anzahl der Anwender fallen die Kostenvorteile noch deutlicher aus.

Vorteile Dezentraler Datennetze

Leistungsfähige, glasfaserbasierte Netze mit dezentraler Architektur bieten zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Lösungen.

Das Konzept der klassischen strukturierten Verkabelung mit Kupferdatenleitungen ist mittlerweile über zwanzig Jahre alt. Kupferleitungen sind auf 90 Meter beschränkt. Für größere Entfernungen und für die Verbindung der Verteiler untereinander werden Glasfaserleitungen eingesetzt. Was liegt näher, die Glasfaserleitungen noch ein Stück weiter bis zum Anwender zu führen und ganz auf Kupferleitungen zu verzichten?

Mit Glasfasern sind Leitungslängen von 550 Metern (Multimodefasern) bzw. 10 Kilometer (Monomode-
fasern) möglich. Dadurch kann auf die Etagen-
verteiler, die meist einen eigenen Technikraum mit Klimaanlage und unterbrechungsfreier Strom-
versorgung beanspruchen, verzichtet werden. Meist genügt ein einziger, zentraler IT-Systemraum irgendwo im Gebäude, wo er am wenigsten stört. Dies ist auch gebäudeübergreifend möglich – beispielsweise bei weiträumigen Klinikarealen –, was die Administration des Datennetzes deutlich vereinfacht. Probleme mit Erdung und Potenzial-ausgleich, die bei Kupferleitungen besonders in historisch gewachsenen Gebäuden auftreten können, entfallen bei metallfreien Glasfaserleitungen, wie sie für die Gebäudeverkabelung üblich sind, ebenfalls.

Kupferleitungen haben einen vergleichsweise großen Außendurchmesser, was zu dicken Leitungsbündeln und damit zu hohen Brandlasten führt. Glasfasern sind gerademal doppelt so dick wie ein menschliches Haar, sie benötigen nur wenig Platz und führen nur zu geringeren Brandlasten.

Dezentrale, glasfaserbasierte Netze sind in den neuen Fassungen der einschlägigen Verkabelungsnormen ausdrücklich vorgesehen. Ihren Anfang haben sie in der Verkabelung großer Bürogebäude, was ihren Namen prägte: Fiber To The Offi ce – Glasfaser zum Büro, kurz: FTTO. Sie bewähren sich seit Jahren in Kliniken, Flughäfen, Kraftwerken und in sicherheitskritischen Anwendungen. Sie sind EMV-sicher und ermöglichen neben höheren Leitungslängen auch grundsätzlich höhere Datenraten. FTTO-Netze lassen sich sogar im laufenden Betrieb erweitern, und zwar ohne Betriebsunterbrechungen, und bieten mit den zahlreichen Sicherheitsfeatures auf den Switches vor Ort Netzwerksicherheit dort, wo sie benötigt wird: am Außenrand des Netzwerks.